Was ist Belastungsinkontinenz (SUI)?

SUI ist eine Form der Inkontinenz, die durch unwillkürlichen Urinverlust gekennzeichnet ist und weltweit etwa 200 Millionen Frauen betrifft.

Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der Harninkontinenz und betrifft Schätzungen zufolge etwa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens in unterschiedlichem Schweregrad.

Es handelt sich um eine sehr häufige Erkrankung, die oft durch eine Schwächung des Schließmuskels, der die Harnröhre kontrolliert, sowie des Beckenbodengewebes und der Beckenbodenmuskulatur verursacht wird, die dafür sorgen, dass die Harnröhre geschlossen bleibt.Diese Schwächung des Gewebes und der Muskulatur kann zu Harnverlust führen, wenn Sie husten, niesen, lachen, Sport treiben oder andere Aktivitäten ausüben, die den Druck (auch als Belastungsdruck bezeichnet) auf den Bauchraum erhöhen. Daher der Name SUI.

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Mögliche Ursachen für SUI

Schwangerschaft und Geburt
Hormonelle Schwankungen
Fettleibigkeit
Rauchen
Übermäßiger Konsum oder Missbrauch von Koffein und/oder Alkohol
Aktivitäten und Sportarten mit hoher Belastung
Chronischer Husten oder Niesen
Alter

Auswirkungen der SUI

Eine Harninkontinenz kann von leichtem bis zu schwerem Harnverlust reichen und Ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Sie kann sich negativ auf verschiedene Bereiche Ihres Lebens auswirken, wie zum Beispiel soziale Kontakte, Ihr Sexualleben, die Arbeit, Reisen und Sport.

Zögern Sie also nicht länger und wenden Sie sich jetzt an Ihren Hausarzt, um Ihre Situation zu besprechen.

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Behandlungsmöglichkeiten

Bei der Harninkontinenz (SUI) und der Wahl einer Behandlungsmethode spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Es ist wichtig, dass Sie sich bei der Wahl der für Sie geeigneten Behandlung von Ihrem Arzt beraten lassen. Die Behandlungsmöglichkeiten für SUI reichen von (Beckenboden-)Physiotherapie bis hin zu chirurgischen Eingriffen.

Beckenbodentraining (BBT)

Übungen zur Stärkung Ihrer Beckenbodenmuskulatur.

Minimalinvasive Behandlungen wie (permanente) Harnröhren-Füllstoffe (UBA) und Urolon®

Sowohl UBA als auch Urolon werden um die Harnröhre herum injiziert, um das Harnröhrenlumen zu verschließen (zu koaptieren) und so dem Druck (Belastung) aus dem Bauchraum auf die Blase beim Husten, Niesen, Lachen usw. besser standzuhalten.

Chirurgische Eingriffe

Das Einsetzen eines synthetischen Bandes oder Netzes zur Stützung des Harnröhrengewebes war in den letzten Jahren das am häufigsten angewandte Verfahren zur Behandlung der Belastungsinkontinenz. Seine langfristige Sicherheit und Komplikationsrate sind jedoch derzeit Gegenstand (internationaler) Diskussionen.

„Gemeinsame Erfahrungen waren mir eine große Stütze.“

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